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Sicheres Weihnachtslicht

Licht schafft zu Weihnachten eine besondere Stimmung. Waren es früher oftmals brennende Kerzen, die zu brennenden Wohnung führten, scheinen die heute üblichen elektrischen Kerzen ein Garant für Sicherheit zu sein. Doch auch hierbei gibt es einiges zu beachten, damit der Tannenbaum eine Augenweide bleibt.

Bei der Baumbeleuchtung sollte unbedingt auf ein CE-Zertifizierung und ein GS-Zeichen geachtet werden. Auch ein VDE-oder TÜV-Siegel geben Sicherheit. Hilfreich ist ein Fehlerstromschutzschalter (F1), der eine kaputte Lichterkette anzeigt. 

Empfehlenswert sind LED-Lichterketten. Diese werden nicht so heiß und verbrauchen bis zu 5 x weniger Strom als übliche Leuchtmitel. Bei einem eventuellen Kurzschluss kann es zu einem Ausfall kommen, ein Brand ist wegen der geringeren Spannung aber unwahrscheinlich.  

Lichterketten für den Außenbereich sollten spritz- und regenwassergeschützt sein. Ihr Anwendungsbereich ist besonders gekennzeichnet wie z.B. "Für den Außenbereich". Spritzwasserschutz ist durch ein Dreieck mit Regentropfen zu erkennen, regenwassergeschützt durch ein Quadrat mit Regentropfen. Lichterketten, die nur für den Innenbereich geeignet sind, sind durch ein Haus-Symbol gekennzeichnet.    

Offene Flammen von Duftlampen, Kerzenständern oder Stövchen sollten niemals unbeaufsichtigt gelassen werden. Auch Kerzenhalter für diese echten Kerzen sollten aus nicht brennbarem Material bestehen, Löschwasser oder ein Haushaltsfeuerlöscher immer griffbereit. Sind Kleinkinder und Haustiere im Haus, müssen echte Kerzen besonders beachtet werden. Auch bei elektrischen Kerzen gilt Vorsicht: nachts und wenn das Haus verlassen wird sollte der Stromkreis der Lichterkette abgeschaltet werden. Wenn einzelne Lämpchen kaputt gehen, sollten die Ersatzbirnen die gleiche Leistung und Spannung besitzen. Der Wechsel sollte bei ausgesteckter Lichterkette erfolgen.

Eine schöne Weihnachtszeit!