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Pausen machen fit

(c) Hebi B. auf Pixabay

Jder fünfte Angestellte lässt seine Mittagspause häufig  ausfallen, stellte die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in ihrem Arbeitszeitenreport 2016 fest. Als Grund hierfür wurde oft die zu bewältigende Arbeitsmenge angegeben. Doch ist pausenloses Durcharbeiten die Lösung, um volle Schreibtische, Posteingänge oder Aufträge anzuarbeiten?

Wer keine Pause macht, arbeitet weniger effektiv. Die Gefahr von Unfällen nimmt zu. Daher sind Pausen gesetzlich vorgeschrieben. Bei mehr als 6 Stunden Arbeit müssen mindestens 30 Minuten Pause gemacht werden. Bei mehr als 9 Stunden sind 45 Minuten Pause Pflicht. Für Jugendliche gelten abweichende Regeln.

Die Pause sollte tatsächlich zum Abschalten und Entspannen genutzt werden. Das schnelle Erledigen anderer Dinge in der Mittagszeit setzt nur unter Druck und entspannt nicht unbedingt. Dahingehen steigern Kurzpausen von wenigen Minuten  die Leistungsfähigkeit, wenn sie richtig genutzt werden. Dies können ein Gang in die Teeküche, ein Gespräch mit Kollegen oder Bewegungsübungen sein.

Powernapping - Schläfchen

Empfohlen wird vielfach "Powernapping", was eine kurze Schlafpause bedeutet. Zwischen 10 Minuten und maximal einer Stunde dauert der bewusste kurze Mittagsschlaf. 
Schon der "Alte Fritz" (Friedrich II.) soll sein Nickerchen geliebt haben. Damit dies nicht zeitlich übertrieben wird, hielt er auf seinem Stuhl dabei einen Apfel in der Hand. Wenn ihm der Apfel aus der Hand fiel, wurde er wieder wach. Heute werden fürs Powernapping keine Äpfel, sondern ein Schlüsselbund in der Hand empfohlen. Das verhindere einen übertrieben ausgedehnten Schlaf.

Das Nickerchen soll die kognitive Leistungsfähigkeit und auch die Sicherheit bei der Arbeit unterstützen und damit Unfällen vorbeugen. Darüber hinaus lässt es anschließend wieder mit voller Leistung arbeiten.  

Am wirksamsten ist so ein Schläfchen, wenn es durch selbständiges Erwachen beendet wird. In einigen Studien kam es nach einem Nickerchen in den ersten zehn Minuten nach dem Wachwerden zu einem Abfall der kognitiven Leistungsfähigkeit. Wenn die Testpersonen selbständig aufwachten, war dieser Effekt in den ersten zehn Minuten geringer.

 

 

 

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