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1. Arbeitssschutz-Handbuch MV vorgestellt

Mehr als 250 Experten diskutierten auf dem 3. Arbeitsschutztag am 2. April in Güstrow den "Arbeitsschutz in der Praxis". 

Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Stefan Rudolph stellte das erste "Arbeitsschutzhandbuch Mecklenburg-Vorpommern" vor. "Arbeitsschutz ist kollektiver Selbstschutz mit dem Ziel, die eigene Gesundheit zu schützen und das gewollte Betriebsergebnis zu sichern. Wer am Arbeitsschutz spart, wird im Wettbewerb um Produktivität und Beschäftigte verlieren. Die kontinuierliche Stärkung des Bewusstseins um den Wert gesundheitsförderlicher Arbeitsbedingungen ist durchweg als eine Bringeschuld des jeweiligen Unternehmensmanagements zu verstehen. Dabei hilft das 1. Arbeitsschutzhandbuch unseres Landes. Das ist insbesondere für kleinere Unternehmen eine große Herausforderung. Der Leitfaden ist ein praxisnahes, verständliches Arbeitsbuch für jedes Unternehmen", sagte der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Dr. Stefan Rudolph.

Schulungen für Klein- und Kleinstbetriebe geplant

Das Wirtschaftsministerium, das Landesamt für Gesundheit und Soziales sowie die beiden Handwerkskammern des Landes haben das von der Arbeitsschutzbehörde Hamburg herausgegebene Arbeitsschutzhandbuch gemeinsamt weiterentwickelt. Im inhaltlichen Fokus stehen kleinere und mittlere Handwerksbetriebe. In dem Buch ist unter anderem ein "Erstcheck" in Form einer Prüfliste abgebildet, mi dem unter anderem eine Gefährdungsbeurteilung möglich ist. Zahlreiche Beispiele im Handbuch helfen den Unternehmen, das rechtlich Geforderte in die Praxis umzusetzen. Der Anhang widmet sich dem Thema Baustellen (grundsätzliche Anforderungen, Sanitärräume usw.). "Das Handbuch ist erst der Anfang. Wir wollen - beginnend mit dem Handwerk - herausarbeiten, wie die notwendigen Maßnahmen rund um den Arbeitsschutz am besten in Klein- und Kleinstbetriebe transportiert werden. Um den Handwerksbetrieben einen sicheren Umgang mit dem Thema zu erleichtern, wird es spezielle Schulungen der Handwerkskammern geben. Denn: Für die Stärkung und Weiterentwicklung des betrieblichen Arbeitsschutzsmanagements ist es maßgeblich, dass alle Beteiligten - Unternehmensinhaber und Mitarbeiter - selbstverständlich und sicher mit dem Thema umgehen", sagte Rudolph.

"Die große Resonanz auf unseren Arbeitssschutztag auch bei seiner dritten Auflage zeigt, dass kleine und große Unternehmen das Angebot der kompakten Information und Fortbildung zu schätzen wissen", sagt Dr. Heiko Will, Erster Direktor der LAGuS. "So können sich Verantwortliche in kürzester Zeit das notwendige Rüstzeug holen und ihre gesetzliche Pflicht zum Gesundheitsschutz der Beschäftigten besser erfüllen."

"Arbeitsschutzbündnis Mecklenburg-Vorpommern" geplant

Das Wirtschaftsministerium plant zudem die Einrichtung eines "Arbeitsschutzbündnis Mecklenburg-Vorpommern". Darin sollen gesetzliche Voraussetzungen sowie die Interessen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern im Hinblick auf die Implementierung von Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten bei der Arbeit diskutiert werden. "Arbeitgeber, die Arbeitsschutz als selbstverständliche Managementaufgabe verstehen und für die Gesundheit ihrer Beschäftigten vorsorgen, profitieren von zufriedenen und leistungsfähigen Beschäftigten, sind zugleich für Fachkräfte ein attraktiver Arbeitgeber und haben weniger Kosten durch niedrige Krankenstände sowie weniger Fluktuation", hob Rudolph hervor.

Weitere Themen der Fachtagung in Güstrow waren unter anderem das neue Mutterschutzgesetz, psychische Belastung am Arbeitsplatz sowie ein Workshop unter dem Motto "Eins ist sicher - kommmitmensch" - eine Kampagne der Unfallkassen und Berufsgenossenschaften.

Der 3. Arbeitsschutztag wurde vom Wirtschaftministerium gemeinsam mit dem Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGuS) organisiert.  

 

 

 

ArbeitsschutzBroschüre gesamt als PDF

 

Quelle: PM 89/19 WM

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