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Beim Wintersport den Rücken schützen

Fit nach dem Wintersport

Wintersport bietet viel Spaß und vielseitige Bewegung, aber auch Verletzungsmöglichkeiten. Um dieses Risiko zu minimieren, sind gute Vorbereitung und achtsames Verhalten notwendig.

Idylle pur - der Schnee knirscht und funkelt in der Sonne. Doch beim Abfahren kann schon eine leichte Unebenheit, ein herausragender Grasbüschel oder Stein zu einem Sturz führen, unter dem der Rücken leiden kann. Der Rücken hält beim Wintersport ohnehin eher unüblichen Belastungen stand. Daher sollte die Rückenmuskulatur rechtzeitig im Vorfeld trainiert und gestärkt werden. Dies verringert die Verletzungsgefahr.

Beim Wintersport sollte das eigene Können den Verhältnissen angepasst werden. Wenn man müde ist, sollte deshalb die Piste geräumt werden. Auch vorzeitiger und ausgiebiger Aprés-Ski ist nicht sicherheits- und gesundheitsfördernd. Durch Alkohol kann es zu Selbstüberschätzung und Fehleinschätzungen von Risiken kommen.

Einen speziellen Rückenschutz bieten auch Rückenprotektoren, die es in verschiedenen Ausführungen - und für weitere Sportarten wie zum Beispiel Reiten und Motorradfahren - gibt. Softprotektoren sind Westen aus eher weichem Dämpfungsmaterial für normale Skifahrer; Hartschalenprotektoren mit verstellbaren Schulter- und Nierengurten sind für ambitionierte Sportler. Alle Rückenprotektoren sollten der europäischen Norm EN1621 - 2 entsprechen und vorher entsprechend der individuellen Passform anprobiert werden.

Regelmäßige Skigymnastik hilt, den Rumpf zu stabilisieren und die Bauch- und Rückenmuskulatur zu trainieren. Im Vorfeld des sportlichen Winterurlaubs haben sich mindestens zwei Trainingseinheiten pro Woche als optimal erwiesen.

Standwaage:
aufrecht stehen, das Gewicht auf das rechte Bein verlagern, während das linke Bein nach hinten gestreckt wird und der Oberkörper nach vorne geht. Bein und Oberkörper bilden eine Waagerechte. Kurz diese Position halten und anschließend die Übung mit Belastung des anderen Beines wiederholen.

Kniebeugen:
mit den Füßen aufrecht in vergleichbarer Schulterweite hinstellen, das Gewicht auf die Fersen verlagern. Mit ausgetreckten Armen langsam in die Hocke gehen, bis das Gesäß nur noch wenige Zentimeter über dem Boden ist. Wieder in die aufrechte Position gehen, wobei die Kraft aus den Fersen kommt. Dabei die Beine nicht vollständig durchdrücken.

Durch regelmäßiges Training im Vorfeld sowie den Verhältnissen angepasstes Fahren wird der Urlaub erholsam, gesünder und sicherer.       

Eine schöne Winterzeit!   

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