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Belastungen in der Kita reduzieren

Musterkita Neuwied Beim Um- und Neubau erhielten Sicherheits- und Gesundheitsschutz für Beschäftigte und Kinder oberste Priorität.

Studie zu Belastungen in Kitas

Erzieherinnen und Erzieher in Kitas haben es schon auf Grund des ständigen Bückens und Beugens zu den lieben Kleinen schwer. Das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA) erfasste jetzt gemeinsam mit universitären Instituten zweieinhalb Jahre physische und psychische Belastungen im Kita-Alltag. Dabei wurden 265 Kitas einbezogen, in 9 Kitas wurden Arbeitsabläufe per Video anaylsiert und in 24 Kitas wurden gesundheitliche Beschwerden und speziell Belastungen des Muskel-Skelett-Systems gemessen. Das Ergebnis: ständiges Bücken, Hocken, Knien, Heben führt zu Belastungen der Wirbelsäule, Verspannungen in Schultern, Nacken und dadurch zu Kopfschmerzen. Aus diesen Ergebnissen wurden - gemeinsam mit dem Kita-Personal - Präventionsideen entwickelt und in einigen Kitas schon umgesetzt.

Ergonomisches Mobiliar schafft Erleichterung für Kinder und Fachkräfte

Höheverstellbare Tische, Wickeltische mit Treppen, verschieden hohe Sitzgelegenheiten für die Kleinsten von Bänken bis zu Treppenhochstühlen, Rollhocker für die Erwachsenen und weitere ergonomische Möbel verringern deutliche die Belastungen und damit auch Knie-, Rücken- und Kopfschmerzen der Erzieherinnen und Erzieher. Rollbare Schränke und Regale lassen sich außerdem leicht bewegen und dem Platzbedarf anpassen.
Fächertische mit drei höhenverschiedenen Ebenen, Kniesitzkissen, Stehbänke in der Garderobe zum Anziehen der Kinder erleichtern den Alltag ungemein. Die Kinder kommen den Pädagoginnen und Päadgogen entgegen, so dass diese sich nicht mehr bücken müssen. Höheverstellbare Möbel vermindern deutlich die körperlichen Belastungen.

In Neuwied in Rheinland-Pfalz entstand die erste Musterkita "Kinderplanet" (Foto), weitere Kitas änderten ebenfalls das Mobiliar entsprechend der Präventionsvorschläge. Diese umfassten auch Verhaltens- und Ergonomieschulungen. Der bewusste Wechsel zwischen statischen und dynamischen Tätigkeiten, das enge Tragen von Lasten am Körper, die Ausrichtung des Körpers in Arbeitsrichtung erleichtern zusätzlich den Kita-Alltag.  
Allen Kitas des Projektes eigen: eine bessere Haltung der Erzieherinnen und Erzieher, ein deutlicher Rückgang von Krankschreibungen und damit mehr Gesundheit am Arbeitsplatz.

  

 

 

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