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Finger weg von gepuderten Latexhandschuhen

Foto: (c) DGUV

Früher wurden Latexhandschuhe gerne genutzt und halfen beim hygienischen Schutz. Heute ist bekannt, dass die enthaltenen Proteine Allergien auslösen können. Besonders an den gepuderten Varianten lagern sich die allergieauslösenden Proteine an. Beim Ausziehen der Handschuhe können sich diese Proteine auch in der Luft verteilen und beim Einatmen in die Atemwege gelangen. Typische Zeichen für eine Latexallergie sind Juckreiz, Rötungen und Fließschnupfen bis hin zum allergischen Schock.

Daher sollte auf gepuderte Latexhandschuhe lieber verzichtet werden, wie der SiBe-Report der UK Sachsen in seiner aktuellen Ausgabe rät. Statt dessen können ungepuderte Latexhandschuhe benutzt werden. Pro Gramm Handschuhgewicht werden für diese maximal 30 Mikrogramm Latexproteine empfohlen (Technische Regel für Gefahrstoffe 401). 

Alternativ können Einmalhandschuhe aus Nitril verwendet werden, die ebenfalls das Tastvermögen nicht einschränken und belastbar sind. Handschuhe aus Vinyl (PVC) schützen vor Seifen. Auch hier sind Allergien nur sehr selten.

   

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