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Ohren auf im Straßenverkehr

Kopfhörer im Straßenverkehr verringern das Reaktionsvermögen und erhöhen das Unfallrisiko deutlich. Dies belegt ein Experiment des Institutes für Arbeit und Gesundheit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung.
Die Versuchspersonen sollten mit einem Tastendruck auf acht nacheinander folgende, verschiedene Verkehrsgeräusche reagieren. Dabei wurde den Probanden entweder keine, leise oder laute Musik über On-Ear- und In-Ear-Kopfhörer eingespielt.

Erstaunliches Ergebnis: Selbst das Hören leiser Musik führt zu einem enormen Anstieg der Reaktionszeit.
Das Musikhören im Straßenverkehr lenkt zusätzlich ab, so dass Unfälle entstehen können. Besonders gefährlich ist das Benutzen von Kopfhörern, bei denen für besseren Hörgenuss die Umweltgeräusche ausgeblendet werden können. Dadurch werden eventuelle Gefahren noch schlechter erfasst.

Eine Befragung des Deutschen Verkehrssicherheitsrates von 2015 zeigte, dass etwa 22 Prozent der Fußgänger und 19 Prozent der Radfahrer zumindest hin und wieder mit Kopfhörern unterwegs sind. Menschen mit Kopfhörern im Straßenverkehr stellen eine Gefahr für sich selbst und andere dar. Das Unfallrisiko wird deutlich erhöht.
Auch wenn es gesetzlich nicht verboten ist, beim Laufen oder Radfahren auf öffentlichen Straßen Musik zu hören, sollte daher besser darauf verzichtet werden.

Mehr Informationen zum Experiment des IAG der DGUV  
  

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Unfallkasse 
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Postfach 11 02 32
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IK-Nummer:  121390015
Betriebs-Nr.:  01681222
   
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