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Sicher durch die dunkle Jahreszeit

Sichtbarkeit schützt im Straßenverkehr

Mit den kürzeren Tagen und der früher einsetzenden Dämmerung wächst das Unfallrisiko für Fußgänger, Rad- und Autofahrer. Bei Dunkelkeit und Dämmerung besteht die Gefahr, Verkehrsteilnehmer nicht rechtzeitig zu erkennen.
"In den Wintermonaten von Dezember bis März ereignen sich laut einer Analyse des Deutschen Verkehrssicherheitsrats morgens fast dreimal so viele Verkehrsunfälle mit Kindern, wie von März bis August", so Sebastian Körner, Geschäftsführer der Unfallkasse MV. "Das Unfallrisiko Dunkelheit wird immer noch unterschätzt."
Fußgänger mit dunkler Kleidung werden erst spät aus etwa 25 m Entfernung erkannt. "Bei Tempo 50 beträgt der Bremsweg nach einer Faustregel 28 m. Sichtbarkeit ist daher lebenswichtig", so Sebastian Körner.

Abhilfe leisten reflektierende Kleidung oder Taschen. Wenn ein Fußgänger diese trägt, wird er schon aus einer Entfernung von bis zu 140 m erkannt. Die Leuchtflächen an Schultaschen sind mit dem Kennzeichen DIN 58124 markiert, retroreflektierendes Material an der Kleidung kann an der Bezeichnung DIN EN 13356 erkannt werden. Nicht nur für Fahrradfahrer sind Leuchtwesten nach der Norm EN ISO 20471 geeignet, die über der Kleidung getragen die Sichtbarkeit und damit die Sicherheit deutlich erhöhen. Radfahrer sollten außerdem Reflektoren und Beleuchtung überprüfen.    

Autofahrer müssen in der dunklen Jahreszeit ihre Fahrweise den Sichtverhältnissen anpassen unf gegebenenfalls langsamer fahren. Wichtig ist, beschlagene oder vereiste Scheiben vor Fahrtantritt vollständig freizumachen. Ein eingeschränktes Blickfeld erhöht die Gefahr, im "toten Winkel" einen Fußgänger oder Radfahrer zu übersehen. Frostschutzmittel in der Scheibenwischanlage sowie die Wischerblätter sollten überprüft werden. Auch Scheinwerfer sollten sauber und richtig eingestellt sein. Im Herbst bieten zahlreiche Kfz-Werkstätten und die Deutsche Verkehrswacht kostenlose Lichttests an. Bei schlechten Sichtverhältnissen ist für Autofahrer eine angepasste Geschwindigkeit angeraten, da nasses Herbstlaub und Regen die Straße in eine Rutschbahn verwandeln können und den Bremsweg verlängern. Glatt kann es nach Nachtfrösten besonders in den frühen Morgenstunden unter Brücken und an schattigen Plätzen werden. Daher sollten Autofahrer einen größeren Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug einhalten.

 

 

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