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SARS-CoV-2: Empfehlungen für Schulen, Hochschulen und Forschungsbereiche

  • SARS-CoV-2: Schutzstandard Schule

    SARS-CoV-2: Schutzstandard Schule

    (Stand: 22.05.2020)

    Lehren und Lernen in der Pandemie – mehr Sicherheit und Gesundheit in der Schule

    Grundlage für Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit in Zeiten der Corona-Pandemie bildet der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS). Der vorliegende Schutzstandard konkretisiert die dort formulierten Arbeitsschutzmaßnahmen sowohl für allgemeinbildende als auch berufsbildende Schulen.

    Fragen zur Bekämpfung der Verbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2) sind an die für den Infektionsschutz zuständigen Gesundheitsämter, -behörden und -ministerien der einzelnen Bundesländer zu richten. Bei der Umsetzung konkreter Maßnahmen in Schulen sind die landesspezifischen Empfehlungen und Vorgaben der Schulbehörden bzw. Bildungsministerien zu berücksichtigen. In vielen Bundesländern stellen die Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand ebenfalls landesspezifische Hilfen zur Verfügung:

    Ziel der vorliegenden Schutzmaßnahmen ist es, die Sicherheit und Gesundheit aller am Schulleben Beteiligten zu gewährleisten, durch Unterbrechung der Infektionsketten die Bevölkerung zu schützen, den Schulbetrieb unter Berücksichtigung der besonderen Hygiene- und Schutzmaßnahmen in sinnvollen Schritten wiederaufzunehmen und zugleich einen mittelfristig andauernden Zustand flacher Infektionskurven herzustellen.

    Um diese Ziele zu erreichen, gelten zwei Grundsätze:

    • Unabhängig vom schulischen Maßnahmenkonzept sollen in Zweifelsfällen, bei denen der Mindestabstand nicht sicher eingehalten werden kann, Mund-Nase-Bedeckungen getragen werden.
    • Personen mit Atemwegssymptomen (sofern nicht vom Arzt z.B. abgeklärte Erkältung) oder Fieber sollen sich generell nicht auf dem Schulgelände aufhalten. Die Schule hat (z. B. im Rahmen von „Infektions-Notfallplänen“) ein Verfahren zur Abklärung von Verdachtsfällen (z. B. bei Fieber; siehe RKI-Empfehlungen) festzulegen. Bei akuten Atemwegssymptomen ist das Verlassen der Einrichtung zu veranlassen. Im Rahmen der Aufsichtspflicht hat die Schule in Abhängigkeit von der Schwere der Erkrankung und dem Alter der erkrankten Schülerin bzw. des Schülers eine Betreuung sicherzustellen und eine Abholung durch eine erziehungsberechtige Person zu veranlassen.

    Die folgenden Schutzmaßnahmen richten sich an alle in der Schule befindlichen Personen wie Beschäftigte (Lehrpersonal, Verwaltungsangestellte, Hausmeisterinnen und Hausmeister), Schülerinnen und Schüler, Erziehungsberechtigte und Ehrenamtliche sowie externe Personen, die sich in der Schule aufhalten. Für Kinder in Horten sollen in Abhängigkeit von den räumlichen Voraussetzungen und der organisatorischen Einbindung die altersgerechten Regelungen aus den Schutzstandards Kindertagesbetreuung oder Schule umgesetzt werden. Die Rangfolge der beschriebenen Schutzmaßnahmen geht dabei von technischen über organisatorische bis zu personenbezogenen Maßnahmen.

    In Schulen mit sonderpädagogischem Förderbedarf sind aufgrund der unterschiedlichen Ausrichtungen und des zum Teil damit verbundenen Pflegebedarfs besondere Maßnahmen abzuleiten. Die Maßnahmen sind auf Grundlage der länderspezifischen Reglungen und unter Berücksichtigung der jeweiligen Förderbedarfe zu treffen.

     

  • SARS-CoV-2: Empfehlungen für Forschungseinrichtungen und Hochschulen

    SARS-CoV-2: Empfehlungen für Forschungseinrichtungen und Hochschulen

    (Stand: 22.05.2020)

    Der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) vom 16.04.2020 beschreibt die generellen Standards für den Schutz der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vor Infektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 bei der Arbeit.

    Die folgenden Hinweise für die Ergänzung der Gefährdungsbeurteilung konkretisieren diese Standards für Hochschulen und Forschungseinrichtungen unter Einbeziehung der bisherigen Erkenntnisse im Umgang mit SARS-CoV-2. Die Muster-Gefährdungsbeurteilung als „Branchenstandard Hochschulen und Forschungseinrichtungen“ wird auf der Grundlage von aktuellen wissenschaftlichen und politischen Entwicklungen ständig angepasst.

    Für Forschungseinrichtungen gelten die folgenden Hinweise analog.

    Ansprechpartner und weitere Informationen Ihrer zuständigen Unfallversicherungsträger finden Sie hier:

    Die folgende Grafik zeigt die grundsätzliche Vorgehensweise der Verantwortlichen in Hochschulen bei der Informationsermittlung und Ergänzung der Gefährdungsbeurteilung in den Hochschulen in Bezug auf SARS-CoV-2. 

     

    Rechtliche Grundlagen

    Verantwortlich für die Sicherheit und Gesundheit von Beschäftigten, Studierenden und weiteren Personen in den Hochschulen und Forschungseinrichtungen sind grundsätzlich die Hochschulleitungen bzw. die Leitung der jeweiligen Forschungseinrichtung.

    Rechtliche Grundlage bilden im Wesentlichen :

    • das staatliche Arbeitsschutzrecht und
    • die Vorschriften der Unfallversicherungsträger.

    Selbstverständlich lässt sich die Hochschulleitung auch bei der Umsetzung der Maßnahmen zu Sicherheit und Gesundheit im Rahmen des Infektionsschutzes von der Fachkraft für Arbeitssicherheit und von dem Betriebsarzt / der Betriebsärztin beraten. Die betrieblichen Interessensvertretungen (Personalrat etc.) haben wie bei allen Maßnahmen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz ein Mitbestimmungsrecht und eine Unterstützungspflicht.

    Im Hinblick auf den Schutz der Bevölkerung vor Infektionen ist das Infektionsschutzgesetz zu beachten. Die Bundesländer treffen in eigener Zuständigkeit Regelungen zur Umsetzung der Maßnahmen (s. Länderseiten zu Infektionsschutzmaßnahmenverordnung oder Corona-Verordnung, Gesundheitsressorts). Zuständig für den Vollzug sind die örtlichen Gesundheitsämter.

    Allgemeine Empfehlungen zum Umgang mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 liefern insbesondere das Robert-Koch-Institut (RKI) und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) (Links s. "Weitere Informationen").

    Das Arbeitsschutzgesetz und die DGUV Vorschrift 1 („Grundsätze der Prävention“) verpflichten den Arbeitgeber bzw. Unternehmer zur Gewährleistung von Sicherheit und Gesundheit eine Gefährdungsbeurteilung für Beschäftigte bzw. Versicherte, d. h. auch für Studierende durchzuführen.

    Dies schließt die Verantwortung für die Umsetzung zusätzlicher Infektionsschutzmaßnahmen ein. Neben dem Ermitteln und Bewerten der Gefährdungen für Sicherheit und Gesundheit sind insbesondere die Festlegung und Durchführung geeigneter Maßnahmen zur Vermeidung und Verminderung ein wesentlicher Bestandteil der Gefährdungsbeurteilung.

    Um die rechtlichen Anforderungen zu erfüllen, reicht es aus, die Hygienemaßnahmen einzuhalten, wie sie im SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard beschrieben sind. Ergänzt und konkretisiert wird dieser Standard durch branchenspezifischen Hilfestellungen der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen, wie sie hier für den Bereich der Hochschulen in Form der Muster-Gefährdungsbeurteilung und einer Musterbetriebsanweisung vorliegt. Ein darüber hinausgehendes "Hygienekonzept" als eigenständiges Dokument ist für die Betriebe nicht erforderlich.

     

    Vorgehensweise

    Als praktische Handlungshilfe für die Hochschulleitungen sowie die weiteren verantwortlichen Personen in Forschung, Lehre und Verwaltung haben Expertinnen und Experten aus dem Verein zur Pflege und Weiterentwicklung des Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutzmanagements e. V. (AGUM e.V.) gemeinsam mit dem Sachgebiet Hochschulen, Forschungseinrichtungen der DGUV die Muster-Gefährdungsbeurteilung für den Schutz gegen die Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 in Hochschulen entwickelt:

    Sie dient als Grundlage und muss auf die hochschul- bzw. standortspezifischen Bedingungen angepasst werden. Die für die Anpassung und Umsetzung notwendige fachkundige Beratung soll durch die Fachkräfte für Arbeitssicherheit und die Betriebsärztinnen und Betriebsärzte vor Ort erfolgen.

     

     

  • Muster-Gefährdungsbeurteilung Hochschulen

    Muster-Gefährdungsbeurteilung Hochschulen

    Muster-Gefährdungsbeurteilung für den Schutz gegen die Ausbreitung von Krankheitserregern und die Auferechterhaltung des Interimsbetriebs der Hochschulen, gültig für Coronavirus SARS-CoV-2 (Corona-Pandemie)

    Verfasser: AGUM e.V. in Zusammenarbeit mit dem Sachgebiet Hochschulen udn Forschungseinrichtungen der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV)
    Stand:      23.04.2020

    Einleitung

    Diese Muster-Gefährdungsbeurteilung wurde vom AGUM e.V. (Federführung Frau Jubelius, Unterstützung Frau Bürgener) in Zusammenarbeit mit der Hochschule Esslingen (Frau Schwarz), Universität Bielefeld (Herr Rüscher) und dem Sachgebiet Hochschulen und Forschungseinrichtungen der DGUV (Herr Dr. Grumbach, Frau Dr. Wimmer) sowie der Unfallkasse NRW (Herr Busse, Frau Dr. Steinmann) erstellt.

    Diese Muster-Gefährdungsbeurteilung soll die Fachkräfte für Arbeitssicherheit bei ihren Beratungsaufgaben unterstützen. Die Muster-Gefährdungsbeurteilung ist nicht dafür gedacht und geeignet, dass Führungskräfte diese direkt anwenden! Sie muss auf die Belange der jeweiligen Hochschule angepasst werden. Über einen Verweis auf die Quelle wären wir dankbar.

    Die Aspekte der Veröffentlichung „SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard“ des Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) vom 16.04.2020 sind in die Muster-Gefährdungsbeurteilung eingeflossen. Sofern der Standard „SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard“ verändert wird, wird die Muster-Gefährdungsbeurteilung überprüft und ggf. aktualisiert.

    Sollten die Fachkräfte für Arbeitssicherheit bei der Anpassung dieser Muster-Gefährdungsbeurteilung Verbesserungsvorschläge erarbeiten, bitten wir um eine zeitnahe Rückmeldung, damit alle Hochschulen davon profitieren können.

    Anwendung der Gefährdungsbeurteilung

    Diese Gefährdungsbeurteilung dient als Ergänzung der bereits vorhandenen Gefährdungsbeurteilungen, insbesondere der Gefährdungsbeurteilung für Tätigkeiten mit biologischen Arbeitsstoffen (sog. nicht gezielte Tätigkeiten nach Biostoffverordnung).

    Diese Gefährdungsbeurteilung sollte spätestens dann angewendet werden, wenn die Hochschulleitung dazu auffordert (z.B. bei sich abzeichnenden Epidemien oder Pandemien).

    Sie dient in der vorliegenden Fassung dazu zu überprüfen, ob alle Maßnahmen getroffen werden

    1. die dem Schutz gegen die Ausbreitung der Coronavirus SARS-CoV-2 dienen,
    2. die für die Aufrechterhaltung des reduzierten Hochschulbetriebs während der Pandemie notwendig sind,
    3. die wichtig für die Durchführung des sog. Online-Semesters sind.

    Erläuterung zum Ausfüllen der Tabelle

    Tabelle 1

    Hier wird der Gültigkeitsbereich festgelegt (Aufgabe der Führungskräfte).

    Tabelle 2

    • Die Tabelle ist in 8 thematische Blöcke unterteilt: Arbeitsschutzorganisation, Notfallorganisation, physischer Kontakt mit Menschen, Tätigkeiten in Laboren und sonstigen experimentellen Bereichen, Tierhaltung/Pflanzenbau, Instandsetzung/Facility Management, Bibliotheken und psychische Belastung.
    • Lfd. Nr: dient dazu, die Maßnahmen Personen zuordnen zu können
    • Überschrift „gängige bzw. vorgeschriebene Schutzmaßnahmen“: Hier werden die Schutzmaßnahmen beschrieben. Kontinuierlich zu beachtenden Schutzmaßnahmen sind mit „werden“, einmalig festzulegende Schutzmaßnahmen mit „sind bzw. ist“ beschrieben.
    • Überschrift „Maßnahme umgesetzt?“: Kreuzen Sie ja, nein oder entfällt an
    • Überschrift „Hinweise/Bemerkungen zur Umsetzung der Schutzmaßnahmen“: Hier finden Sie beispielhafte Schutzmaßnahmen. Bitte überprüfen Sie, ob diese für Ihren Bereich zutreffen. Wenn nicht, streichen Sie diese und ergänzen Sie die Maßnahmen, die Sie festgelegt haben
    • Unter jedem thematischen Block finden Sie 2 Zeilen: „Es sind weitere Maßnahmen erforderlich“: Zutreffendes ankreuzen. Falls ja, Zeilen „weitere Schutzmaßnahmen“ entsprechend ergänzen.

    Tabelle 3:

    In dieser Tabelle wird festgelegt wer für die Umsetzung der Maßnahmen verantwortlich ist und welcher Zeitrahmen vorgesehen ist.

    Unterschriften

    Die Führungskräfte können Beschäftigte mit der Durchführung der Gefährdungsbeurteilung beauftragen. Die Führungskräfte sollen die Gefährdungsbeurteilung jedoch in Kraft setzen.

     

    Tabelle 1

    Gültigkeitsbereich

    Einrichtung/Institut/Abteilung:

     

    Gebäude:

     

    Raum/Raumverantwortlicher:

     

    Arbeitsplatz/Tätigkeit:

     

    Tätigkeitsbeschreibung:

     

     

     

    Tabelle 2

    Gefährdung durch Kontakt mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 bei Tätigkeiten an Hochschulen

    Vermeidung von Infektionen mit Coronavirus SARS-CoV-2 bei Beschäftigten, Studierenden und weiteren Personen in Hochschulen sowie Vermeiden von sekundären Gefährdungen durch den eingeschränkten Betrieb der Hochschule

    Lfd. Nr.

    gängige bzw. vorgeschriebene Schutzmaßnahmen

    Maßnahme umgesetzt?

    Hinweise/Bemerkungen zur Umsetzung der Schutzmaßnahmen (ggf. bitte löschen oder ergänzen)

    ja

    nein

    Ent-fällt

     
    1. Arbeitsschutzorganisation
     

    1.1

    Sind alle Vorgaben der Hochschulleitung, die aufgrund der Vorgaben der Behörden auf die Hochschule übertragen wurden (z.B. Verhalten bei Krankheitssymptomen, Aufenthalte im Ausland) bekannt?

     

     

     

     
    • Grundsätzlich Bringschuld der HS-Leitung
    • Konkret seitens der Hochschulleitung festzulegen:
      • Konkrete Umsetzung der Schutzstandards des BMAS
      • Übertragung der Vorgaben des geänderten Arbeitszeitgesetzes auf die Hochschule
      • Ggf. Änderung von Prüffristen für Arbeitsmittel
      • Veränderung der Gebäudereinigung
      • Bereitstellung von Schutzausrüstung und sonstiger Schutzmittel
      • Erlass besondere Regelungen für zentrale Bereiche mit Publikumsverkehr erlassen (Studierendensekretariat, CIP/PC-Pools etc.)
      • Klärung der Erfassung von Kontaktdaten (Anwesenheitslisten) um im Falle einer Erkrankung Infektionsketten zu unterbrechen
    • Internetseite der Hochschule (ggf. hier direkt verlinken)
    • Plakate zu Nießetikette, Hygienemaßnahmen etc. (s. www.kommmitmensch.de)
    • kein Händeschütteln, Umarmen etc.
    • bei Verdacht auf eine CoVid-19-Infektion zuhause bleiben (typische Krankheitssymptome)
    • Kontakt zu niesenden, hustenden Personen bzw. erkrankten Personen vermeiden
    • Umgang mit persönlicher Schutzausrüstung, Desinfektionsmittel, sonstige Schutzmaterialien
    • mind. 1,5 Abstand halten
    • Händewaschen oder Hände desinfizieren
     

    1.2

    Ist festgelegt, wer sich regelmäßig über die unter 1.1 genannten Maßnahmen informiert und diese dann umsetzt?

     

     

     

     
    • zeitnahe Anpassung der GBU an veränderte Bedingungen
    • konkreten Zeitplan und Zuständigkeit festlegen (s. Tabelle 3)

     

    1.3

    Sind alle hochschulinternen Ansprechpartner und Zuständigkeiten für diese besondere Situation bekannt?

     

     

     

     
    • Kontaktdaten Koordinations- /Krisenstab der Hochschulleitung
    • Internetseite, FAQ, zentrale E-Mail-Adresse
    • Ansprechpartner Fachkräfte für Arbeitssicherheit und Betriebsärzte/Betriebsärztinnen
     

    1.4

    Wird nochmals ausdrücklich auf die Arbeitsmedizinischen Vorsorge hingewiesen? (Angebots- und ggf. Pflichtvorsorge?

     

     

     

     
    • bei besonderen Gefährdungen aufgrund der individuellen Disposition.
    • Hilfestellung bei Ängsten und psychischen Belastungen
    • Gefährdungen für die Haut durch häufige Hautreinigung oder das Tragen von Handschuhen (s. 3.13)
     

    1.5

    Wird die Gefährdungsbeurteilung allen Personen zur Verfügung gestellt?

     

     

     

     
    • E-Mail
    • Ausdruck
    • Aushang
     

    1.6

    Werden Arbeitsanweisungen zeitnah ergänzt oder gänzlich neu verfasst?

     

     

     

     
    • besondere Betriebsanweisungen
    • ergänzte Betriebsanweisungen
    • E-Mails/Aushänge mit Anweisungen
     

    1.7

    Sind Anweisungen für die Hygiene und den Hautschutz vorhanden?

     

     

     

     
    • allgemeiner Hygieneplan
    • besondere Hygienepläne (z.B. bestimmten Arbeitsverfahren (s. Auch Kapitel 4 bis 6)
    • Hautschutzpläne in allen Sanitärräumen vorhanden
     

    1.8

    Werden alle Personen über die besonderen Maßnahmen unterwiesen und wird dies schriftlich dokumentiert?

     

     

     

     
    • Inhalt
    • Unterschrift
     

    1.9

     

     

     

     

     
    •  
     

    1.10

    Es sind weitere Maßnahmen erforderlich.

     

     

     

     

    Weitere Schutzmaßnahmen (bitte ergänzen)

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     
    1. Notfallorganisation
     

    2.1

    Ist die Notfallorganisation für diese besondere personelle Situation angepasst?

     

     

     

     
    • reduzierte Anzahl an Personen, Schichtbetrieb
    • ausreichend Ersthelfer während des reduzierten Betriebs
    • Sicherstellen der Rettungskette
    • Verhalten im Gefahrfall
     

    2.2

    Sind besondere Schutzmaßnahmen für die Erste-Hilfe festgelegt?

     

     

     

      

    2.3

    Es sind weitere Maßnahmen erforderlich.

     

     

     

     

    Weitere Schutzmaßnahmen (bitte ergänzen)

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     
    1. Physischer Kontakt mit Menschen
     

    3.1

    Sind alle Arbeitsabläufe, bei denen Kontakt zu Menschen bestehen, bekannt?

     

     

     

     
    • Betreuung von Studierenden
    • Besucher/Fremdfirmen Empfang
    • Mehrpersonenbüros
    • Dienstleistungen innerhalb der Hochschule
     

    3.2

    Sind die Personengruppen, die besonders geschützt werden müssen bekannt?

     

     

     

     

     
    • Einteilung der Risikogruppen nach Vorerkrankung, Alter, Häufigkeit und Nähe des Kontakts zu Menschen (Datenschutz beachten!)
    • ggf. Einzelregelungen in Abstimmung mit den Betriebsärzten/Betriebsärztinnen treffen.
    • Empfehlungen der behandelnden Ärzte berücksichtigen
     

    3.3

    Werden für diese Personengruppen die Schutzmaßnahmen festgelegt?

     

     

     

     

     
    • Homeoffice, Freistellung, Beschäftigungsverbot (z.B. bei Schwangeren aufgrund einer unverantwortbaren Gefährdung) oder Übertragung anderer Aufgaben
    • bei stufenweiser Aufhebung der besonderen Maßnahmen sollten diese auch stufenweise zurückgenommen werden (first out, last in)
     

    3.4

    Werden für Beschäftigte, die für die Bearbeitung essentieller Aufgaben und Aufrechterhalten des Betriebes zuständig sind (sog. Schlüsselpositionen), besondere Regelungen getroffen? Beispiele Schlüsselpositionen: Betriebstechnik, Versorgen von Tieren, Tätigkeiten mit Gefahrstoffen (z.B. regelmäßige Kontrolle von Gefahrstofflägern in Sommermonaten), Rechenzentrum (Aufrechterhaltung der IT-Strukturen), besondere verwaltungstechnische Aufgaben?

     

     

     

     
    • Ziel: Kontakt mit anderen reduzieren, z. B. besondere Angebote, wie Dienstfahrzeug (Vermeidung ÖPNV), eigenes Büro
    • besondere persönliche Schutzausrüstung (Atemschutzmasken, Desinfektionsmittel)
    • Arbeitsplätze verlagern (z.B. in freie Vorlesungsräume)
    • zusätzliche Vertretungsregelungen treffen, wenn doch jemand ausfällt, ggf. Schichtbetrieb, eine Woche Homeoffice, eine Woche Dienst im Tierstall
    • bei gefährlichen Tätigkeiten die Regelungen zur Vermeidung von Alleinarbeit berücksichtigen.

     

    3.5

    Sind, sofern möglich, Tätigkeiten ins Homeoffice verlagert?

     

     

     

     
    • insbesondere anzuwenden, wenn die Schutzabstände in Räumen nicht eingehalten werden können.
    • personalrechtliche Regelungen der Hochschulleitung beachten
    • Arbeitsschutz im Homeoffice (www.inqa.de)
    • Versicherungsschutz im Homeoffice
     

    3.6

    Werden Persönliche Besprechungen und Sitzungen nur in absolut notwendigen Maße und unter strenger Beachtung der Hygienemaßnahmen durchgeführt?

     

     

     

     
    • Abstandsgebot, Zahl der Besucher begrenzen
    • Nach Möglichkeit persönliche Besprechungen zu vermeiden
    • Informationsaustausch per E-Mail, Videokonferenz oder Telefon
     

    3.7

    Werden bei Tätigkeiten in Arbeitsräumen der Hochschule ohne Publikumsverkehr die Abstandsregelungen eingehalten (mind. 1,50 m)?

     

     

     

     

     
    • Kennzeichnungen anbringen.
    • Abtrennungen (z. B. Plexiglas, Duschvorhang)
    • die Anzahl der in einem Arbeitsbereich zeitgleich tätigen Personen so organisieren, dass ein ausreichender Abstand zueinander möglich ist
    • Mehrfachbelegungen in Räumen vermeiden.
    • wenn der Abstand nicht eingehalten werden kann, Teams aufteilen (z.B. lehrstehende Seminarräumen nutzen) oder im Schichtsystem arbeiten
    • bei gefährlichen Tätigkeiten die Regelungen zur Vermeidung von Alleinarbeit berücksichtigen
    • Mund-Nase-Bedeckungen wenn der Abstand nicht eingehalten werden kann
    • Hinweise der BAuA für Arbeiten im Büroumfeld
     

    3.8

    Werden in Arbeitsräumen mit Publikumsverkehr geeignete technische und organisatorische Maßnahmen getroffen werden, um eine Ansteckung zu vermeiden?

     

     

     

     
    • Kennzeichnungen anbringen.
    • Anbringung von sog. Spuckschutz bei Kontakt mit Publikumsverkehr (z. B. Plexiglas, Duschvorhang)
    • Verändern von Verkehrswegen, Abstand einhalten, Umorganisation von Arbeitsabläufen
    • je nach Größe des Raumes Zugangsregelung festlegen (1 bis x Personen)
     

    3.9

    Werden in Arbeitsräumen mit Publikumsverkehr die Abstandsregelungen auch im Wartebereich eingehalten?

     

     

     

     
    • Kennzeichnungen anbringen
    • Bänke, Stühle mit ausreichend Abstand aufstellen
     

    3.10

    Werden die Abstandsregelungen auch während der Pausenzeiten eingehalten?

     

     

     

    Sofern in eigenen Räumlichkeiten (z.B. Teeküchen):

    • Kennzeichnungen anbringen, Personenzahl reduzieren, Teams aufteilen, versetzte Pausenzeiten.
    • je nach Größe des Raumes Zugangsregelung festlegen (1 bis x Personen).
    • weitere Maßnahmen wie getrenntes Geschirr, Geschirrspüler, Handtücher häufiger waschen

    Sofern die Hochschule eigene Kantinen/Mensen betreibt

    •  ebenfalls Maßnahmen ermitteln und umsetzen

    Wenn die Kantinen/Mensen von Dritten in Hochschulgebäuden betrieben werden

    • Maßnahmen abstimmen (Aufgabe der HS-Leitung)
     

    3.11

    Werden die Abstandsregelungen auch auf Fluren, Gehwegen, in Aufzügen, an Ein- und Ausgängen eingehalten?

     

     

     

     
    • Kennzeichnungen anbringen
    • Verändern von Verkehrswegen
    • Umorganisation von Arbeitsabläufen
     

    3.12

    Werden die Abstandsregelungen und die Hygienemaßnahmen auch innerhalb von Fahrzeugen eingehalten?

     

     

     

     
    • soweit möglich Einzelfahrten
    • Fahrzeuge Personen zuordnen
    • ggf auch Regelungen für die Nutzung des eigenen PKW für dienstliche Zwecke
    • Regelungen für mitfahrende Personen treffen
    • ggf. Mund-Nase-Schutz bei Fahrten mehrerer Personen im Fahrzeug
    • Reinigung der Fahrzeuge nach Benutzung
    • zusätzliche Utensilien zur Handhygiene und Desinfektion sowie Papiertücher und Müllbeutel zur Verfügung stellen
    • bei Planung der Touren Möglichkeit zur Nutzung sanitärer Einrichtungen berücksichtigen
     

    3.13

    Stehen die allgemeinen Hygienemaßnahmen uneingeschränkt zur Verfügung?

     

     

     

     

     
    • fließendes Wasser
    • Waschlotion und Einmalhandtücher
    • wirksames Hautpflegeprodukt
    • ggf. notwendig sind Desinfektionsmittel, Atemschutzmasken, Mund-Nase-Bedeckung, Verwendung von Schutzhandschuhen sollte immer im Einzelfall geprüft werden
     

    3.14

    Werden neben den Abstandsregelungen zusätzliche technische Maßnahmen ergriffen?

     

     

     

     
    • technisch belüftete Bereiche: z.B. Veränderung der Betriebszeiten der Lüftungsanlage, wenn durch Schichtbetrieb die Arbeitszeiten verändert werden (Verkürzung der Nachtabsenkung)
     

    3.15

    Werden neben den Abstandsregelungen zusätzliche organisatorische Maßnahmen ergriffen?

     

     

     

     
    • regelmäßiges Lüften zur Gewährleistung der Hygiene und der Reduzierung möglicherweise in der Luft vorhandener Erreger
    • Anzahl der Stoßlüftung: 3-10 Minuten, im Büro nach 60 Minuten, in Besprechungsräumen nach 20 Minuten
    • Dauer der Stoßlüftung: im Sommer: 10 Minuten, im Frühling/Herbst: 5 Minuten, im Winter (Außentemperatur < 6°C) 3 Minuten
     

    3.16

    Werden Vorlesungen, Seminare und Praktika hinsichtlich der Durchführbarkeit bewertet?

     

     

     

     
    • Bewertung anhand einer sog. Risikomatrix
    • Zahl der Teilnehmenden definieren
    • Einhalten aller Regelungen zur Reduzierung der Infektionsgefahr (Abstand, Hygiene etc.)
    • Anwesenheitslisten führen um im Falle einer Erkrankung Infektionsketten zu unterbrechen
    • Versicherungsschutz - s. AGUM-Seite
     

    3.17

    Werden Praktika, Exkursionen und Dienstreisen hinsichtlich der Durchführbarkeit bewertet?

     

     

     

     
    • neben den hochschulinternen auch die behördlichen Regelungen beachten
    • Nutzung technischer Alternativen
    • bei Präsenzveranstaltungen: siehe 3.16
     

    3.18

    Es sind weitere Maßnahmen erforderlich.

     

     

     

     

    Weitere Schutzmaßnahmen (bitte ergänzen)

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     
    1. Tätigkeiten in Laboratorien und sonstigen experimentellen Bereiche
     

    4.1

    Sofern in Laboratorien, Forschungsbereiche, technische Anlagen temporär nicht bzw. nur eingeschränkt genutzt werden: Werden zusätzliche Schutzmaßnahmen zur Sicherung der Laboratorien und Anlagen getroffen?

     

     

     

     
    • besondere Schutzmaßnahmen für einen reduzierten Betrieb festlegen
    • Apparaturen/Versuche/technische Anlagen herunterfahren und so sichern, dass keine Gefährdungen davon ausgehen können (insbesondere Apparaturen mit Gefahrstoffen, Brandgefährdung, Gefährdung durch Druck, ...)
    • Aufbewahrung von Chemikalien in Sicherheitsschränken/Gefahrstofflager
    • chemische Abfälle weitgehend entsorgen bzw. fachgerecht kennzeichnen und lagern
    • bei gefährlichen Tätigkeiten die Regelungen zur Vermeidung von Alleinarbeit berücksichtigen.
    • Versorgung von Anlagen mit Betriebsstoffen (z.B. flüssiger Stickstoff) ist sichergestellt
     

    4.2

    Sofern gentechnische Laboratorien temporär nicht bzw. nur eingeschränkt genutzt werden: Werden ggf. zusätzliche Schutzmaßnahmen getroffen?

     

     

     

     
    • biologische Arbeitsstoffe (gentechnisch veränderte Organismen, pathogene Mikroorganismen) sicher aufbewahren, Abfälle autoklavieren und entsorgen bzw. fachgerecht kennzeichnen und lagern
    • die Menge der Kulturen, die zwingend regelmäßig versorgt werden muss, ist auf das kleinste Maß zu beschränken
    • Arbeiten nur bei Anwesenheit/Erreichbarkeit des Projektleiters.
    • ggf. die gentechnische Anlage ruhend melden
    • bei gefährlichen Tätigkeiten die Regelungen zur Vermeidung von Alleinarbeit berücksichtigen
    • Versorgung von Anlagen mit Betriebsstoffen (z.B. flüssiger Stickstoff) ist sichergestellt
     

    4.3

    Sofern Laboratorien, die der Strahlenschutzverordnung unterliegen nicht bzw. nur eingeschränkt genutzt werden, ggf. zusätzliche Schutzmaßnahmen getroffen?

     

     

     

     
    • Apparaturen/Versuche herunterfahren und so sichern, dass keine Gefährdungen davon ausgehen können (insbesondere Apparaturen mit radioaktiven Präparaten)
    • radioaktive Stoffe und Präparate in entsprechenden Schränken und Einrichtungen lagern
    • Arbeitsflächen auf Kontaminationsfreiheit überprüfen und die Durchführung dokumentieren
    • Arbeiten im Radionuklidlabor nur bei Anwesenheit/Erreichbarkeit der Strahlenschutzbeauftragten
     

    4.4

    Werden besondere Schutzmaßnahmen für die Verwendung von Arbeitsmitteln getroffen?

     

     

     

     
    • nach Möglichkeit Personen zuordnen, ansonsten regelmäßige Reinigung insbesondere vor Weitergabe an andere Personen
    • sofern zulässig sind Schutzhandschuhe zu benutzen, vorher Rücksprache mit den Fachkräften für Arbeitssicherheit/Betriebsärzten/Betriebsärztinnen halten (s. 3.13).
     

    4.5

    Werden zusätzliche Regelungen für Arbeitsbekleidung und Persönliche Schutzausrüstung beachtet?

     

     

     

     
    • Getrennte Aufbewahrung zur Straßenkleidung
    • personenbezogene Aufbewahrung
    • regelmäßige Reinigung der Arbeitskleidung und der Persönlichen Schutzausrüstung
    • ggf. An- und Ausziehen der Arbeitskleidung zuhause ermöglichen, wenn sich daraus keine erhöhten Infektionsrisiken und oder Hygienemängel ergeben, Wichtig: unbedingt Rücksprache mit der Sifa halten
     

    4.5

    Es sind weitere Maßnahmen erforderlich.

     

     

     

     

    Weitere Schutzmaßnahmen (bitte ergänzen)

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     
    1. Tätigkeiten bei Tierhaltung und Pflanzenbau
     

    5.1

    Werden Tiere und Pflanzen so versorgt, dass keine Gefährdung für die Personen bestehen?

     

     

     

     
    • besondere Schutzmaßnahmen für einen reduzierten Betrieb festlegen.
    • Vermeidung von Tier-Mensch-Übertragung
    • bei gefährlichen Tätigkeiten die Regelungen zur Vermeidung von Alleinarbeit berücksichtigen
     

    5.2

    Sind für Erntehelfer Maßnahmen getroffen?

     

     

     

    Unterbringung in Sammelunterkünften:

    • kleine, feste Teams
    • Sanitärräume, Küchen, Gemeinschaftsräume möglichst den Teams zuordnen, d.h. nicht schichtweise nutzen um zusätzliche Belastungen und notwendige Reinigung zwischen den Nutzungen zu vermeiden
    • grundsätzlich Einzelbelegung von Schlafräumen vorsehen - Mehrfachbelegung nur bei Partnern oder engen Familienangehörigen
    • Räume für die frühzeitige Isolierung möglicherweise/tatsächlich Infizierter vorsehen
    • Unterkunftsräume regelmäßig lüften und reinigen
    • Geschirrspüler in Küchen (Desinfektion des Geschirrs über 60 °C)
    • Waschmaschine zur Verfügung stellen oder regelmäßigen Wäschedienst organisieren
     

    5.3

    Werden die Arbeitsabläufe bei der Ernte so gestaltet, dass Abstands- und Hygieneregeln beachtet werden können?

     

     

     

    s. Maßnahmen Kapitel 3.

    5.4

    Werden besondere Maßnahmen für Werkzeuge und Arbeitsmittel getroffen?

     

     

     

     
    • nach Möglichkeit Personen zuordnen, ansonsten regelmäßige Reinigung besondere vor Weitergabe an andere Personen
    • sofern geplant ist Schutzhandschuhe zu benutzen, vorher Rücksprache mit den Fachkräften für Arbeitssicherheit halten (s. 3.13).
     

    5.5

    Werden zusätzliche Regelungen für Arbeitsbekleidung und Persönliche Schutzausrüstung beachtet?

     

     

     

     
    • getrennte Aufbewahrung zur Straßenkleidung
    • personenbezogene Aufbewahrung
    • regelmäßige Reinigung der Arbeitskleidung und der Persönlichen Schutzausrüstung
    • ggf. An- und Ausziehen der Arbeitskleidung zuhause ermöglichen wenn sich daraus keine erhöhten Infektionsrisiken ergeben
    • Wichtig: unbedingt Rücksprache mit der Sifa halten
     

    5.5

    Es sind weitere Maßnahmen erforderlich.

     

     

     

     

    Weitere Schutzmaßnahmen (bitte ergänzen)

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     
    1. Tätigkeiten in Bereich Instandsetzung/Instandhaltung, Gebäudetechnik und Facility Management
     

    6.1

    Werden Maßnahmen für Anlagen, die eine besondere Sicherung bedürfen, ergriffen?

     

     

     

     
    • ggf. besondere (Wartungs-) Maßnahmen aufgrund eines reduzierten oder erhöhten Betriebs
     

    6.2

    Werden zusätzliche Regelungen für Arbeitsbekleidung und Persönliche Schutzausrüstung eingehalten?

     

     

     

     
    • getrennte Aufbewahrung zur Straßenkleidung
    • personenbezogene Aufbewahrung
    • regelmäßige Reinigung der Arbeitskleidung und der Persönlichen Schutzausrüstung
    • ggf. An- und Ausziehen der Arbeitskleidung zuhause ermöglichen wenn sich daraus keine erhöhten Infektionsrisiken ergeben
    • Wichtig: unbedingt Rücksprache mit der Sifa halten
     

    6.3

    Werden besondere Schutzmaßnahmen für die Verwendung von Werkzeugen und Arbeitsmittel getroffen?

     

     

     

     
    • nach Möglichkeit Personen zuordnen, ansonsten regelmäßige Reinigung besondere vor Weitergabe an andere Personen
    • sofern zulässig, sind Schutzhandschuhe zu benutzen, vorher Rücksprache mit den Fachkräften für Arbeitssicherheit halten (s. 3.13).
     

    6.4

    Wird der physischen Kontakt zwischen verschiedenen Fremdfirmen untereinander sowie mit Hochschulangehörigen soweit wie möglich minimiert?

     

     

     

     
    • die Aufgaben und Art der Zusammenarbeit bewerten
    • gemeinsame Anwesenheit minimieren
    • Abstands- und Hygieneregelungen beachten
    • weitere Schutzmaßnahmen: siehe Kapitel 3
     

    6.5

    Werden die Fremdfirmen in die besonderen Verhaltensregeln eingewiesen?

     

     

     

     
    • in der Regel ist dies Aufgabe der Hochschulleitung als Auftraggeber der Tätigkeiten
    • Betriebsanweisung für den Einsatz von Fremdfirmen bei Pandemie, s. Muster BAD
    • ggf. schon über Fremdfirmenrichtlinie geregelt
     

    6.6

    Werden die behördlichen Vorgaben auch durch die Fremdfirmen eingehalten?

     

     

     

     
    • Überprüfung durch den Auftraggeber, Formular zur Bestätigung vorbereiten
    • ggf. schon über Fremdfirmenrichtlinie geregelt
    • Hochschulleitung hat festgelegt, was Fremdfirmen selber mitbringen müssen
    • ggf. Bestätigung, dass Fremdfirmen auch die behördlichen Auflagen einhalten (keine erkrankten Mitarbeiter in die Hochschule entsenden)
     

    6.7

    Haben Fremdfirmen die Möglichkeit, grundlegenden Maßnahmen zur Hygiene in Räumen der Hochschule umzusetzen?

     

     

     

     
    • mindestens notwendig sind fließendes Wasser, Waschlotion und Einmalhandtücher
    • ggf. auch ein wirksames Hautpflegeprodukt
     

    6.8

    Werden für die Gebäudereinigung spezielle Anweisungen getroffen?

     

     

     

     
    • Reinigungsintervalle in Sanitärbereichen und Gemeinschaftsräumen anpassen
    • ggf. weitere Bereiche berücksichtigen
    • ggf. erweiterte Reinigungsmaßnahmen erforderlich, z.B. Desinfektion von Handläufen, Türklinken veranlassen
    • ggf. besondere Schutzmaßnahmen für die Abfallentsorgung festlegen.
     

    6.9

    Wurde die Gefährdungsbeurteilung für nicht gezielte Tätigkeiten mit Biostoffen aktualisiert?

     

     

     

     
    • besondere Maßnahmen bei möglicherweise kontaminierten Arbeitsmitteln und Einrichtungen/Anlagen (z.B. Lüftungsanlagen), auch nach der Pandemie im Auge behalten (s. auch VDI 6022)
     

    6.10

    Es sind weitere Maßnahmen erforderlich.

     

     

     

     

    Weitere Schutzmaßnahmen (bitte ergänzen)

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     
    1. Tätigkeiten in Bibliotheken
     

    7.1

    Werden für Tätigkeiten in Bibliotheken spezielle Maßnahmen getroffen?

    Hinweise der BAUA beachten: Generell nimmt die Infektiosität von Coronaviren auf unbelebten, trockenen Oberflächen bei Raumtemperatur bzw. höheren Temperaturen schnell ab. Auf Kupferoberflächen sind Coronaviren nur wenige Stunden, auf Karton nur unwesentlich länger und auf Kunststoff- oder Stahloberflächen wenige Tage infektiös. Bei niedrigen Temperaturen ist von einer längeren Infektiosität des Virus auszugehen. Nach derzeitigem Kenntnisstand geht keine Infektionsgefährdung von gemeinsam genutzten Akten und Papieren aus, wenn die Kontamination mehr als 24 Stunden zurückliegt.

     

     

     

     
    • Bücher ausleihen aus Magazin kann möglich sein
    • Beachtung der generellen Regelungen (siehe Kapitel 1 bis 3), insbesondere auch die Besucherregistrierung
    • Rückgabe: Annahme der Bücher mit Handschuhen
    • Einsortieren und Wiederausleihe erst nach 24-48 h
    • Handbibliothek: Nutzung nicht möglich wg. Kontaminationsverschleppung über Oberflächen und von mehreren Personen berührte Bücher

     

    7.2

    Es sind weitere Maßnahmen erforderlich.

     

     

     

     

    Weitere Schutzmaßnahmen (bitte ergänzen)

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     
    1. Psychische Belastungen
     

    8.1

    Sind Beratungs- und Unterstützungsangebote vorhanden?

     

     

     

     
    • Aufgabe der Hochschulleitung, die Angebote zur Verfügung zu stellen.
    • besondere Situation kann zu Ängsten führen (ggf. höhere Arbeitsintensität, konflikthafte Kontakte zu Hochschulmitgliedern, social distancing (u.a. Arbeiten im Homeoffice)).
    • Aufgabe der Führungskraft: Sensibilität für dieses Thema, je nach Unternehmenskultur auch aktives Ansprechen
     

    8.2

    Es sind weitere Maßnahmen erforderlich.

     

     

     

     

    Weitere Schutzmaßnahmen (bitte ergänzen)

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Tabelle 3

    Festlegung der Zuständigkeiten für die Umsetzung der Maßnahmen:

    Lfd. nr.

    Zuständig (Name)

    Umzusetzen bis (Datum)

    Beispiel:

    1.2

    Max Mustermann

    Jede Woche überprüfen, ob es Veränderungen gibt (z.B. Kontakt zu den Fachkräften für Arbeitssicherheit, den Betriebsärzten/ Betriebsärztinnen)

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Die Prüfung der Wirksamkeit der Maßnahmen erfolgt durch die regelmäßige Prüfung der Gefährdungsbeurteilung auf Aktualität. Nächste Überprüfung ______________.

     

     

     

    Erstellt durch (Name in Druckbuchstaben)

     

     

    Datum

     

     

    Unterschrift

     

     

    Geprüft und in Kraft gesetzt

    (Führungskraft, Name in Druckbuchstaben)

     

     

    Datum

     

     

    Unterschrift

     

     

     

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