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Was macht eine Aufsichtsperson?

Was sind Aufsichtspersonen?

Eine wichtige Rolle bei der Verhinderung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten nehmen Aufsichtspersonen ein. Nach § 14 SGB VII haben die Träger der gesetzlichen Unfallversicherung den gesetzlichen Auftrag, mit allen geeigneten Mitteln Arbeitsunfälle, Berufskrankheiten und arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren zu verhüten sowie für eine wirksame Erste Hilfe zu sorgen. Die praktische Umsetzung dieses Präventionsauftrages, insbesondere die Beratung und Überwachung der Betriebe und Einrichtungen des Bildungswesens, erfolgt durch Aufsichtspersonen, die als Bindeglied zwischen dem Unfallversicherungsträger und den Unternehmen eine zentrale Stellung einnehmen. Ihre Aufgaben sind in einem Berufsrollenverständnis (PDF, 320 kB) beschrieben.

Voraussetzung für eine erfolgreiche Aufgabenwahrnehmung der Aufsichtsperson ist ihre qualitativ hochwertige Ausbildung in der Kombination von Theorie und Praxis sowie von branchenübergreifendem und branchenspezifischem Wissen und Handeln. Eine kontinuierliche Weiterbildung ist eine der wesentlichen Anforderungen aus dem Berufsrollenverständnis an Aufsichtspersonen. Von grundlegender Bedeutung für die qualifizierte Beratung und Überwachung der Unternehmen ist die Ausrichtung an den Bedürfnissen der Arbeitswelt. Ausbildungsziel ist, dass die Aufsichtsperson am Ende ihrer Ausbildung über die nötige Handlungskompetenz verfügt, um ihre Aufgaben wirksam wahrnehmen zu können.

Wie werden Aufsichstpersonen ausgebildet?

Die insgesamt zweijährige Ausbildung (Vorbereitungszeit) besteht aus einem trägerspezifischen Teil beim Unfallversicherungsträger und einem trägerübergreifenden Ausbildungsteil, der am Institut für Arbeit und Gesundheit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IAG) durchgeführt wird. Die zentralen Grundlagen der Ausbildung, insbesondere das angestrebte Anforderungsprofil sowie ein Modell zur Kompetenzentwicklung und eine Beschreibung zum Kompetenzentwicklungsprozess sind in einem Ausbildungskonzept festgelegt. Am Ende der Ausbildung steht die aus einem schriftlichen, einem praktischen und einem mündlichen Teil bestehende Prüfung, mit der die erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten als Aufsichtsperson nachgewiesen werden sollen. Grundlage für die Prüfung ist eine Prüfungsordnung (Prüfungsordnung siehe "Weitere Informationen"), die von jedem Unfallversicherungsträger als autonomes Satzungsrecht erlassen wird.

Wer kann Aufsichtsperson werden?

Grundlage für die Tätigkeit als Aufsichtsperson bildet ein Ingenieurs- bzw. ein naturwissenschaftliches Studium sowie eine mindestens zweijährige Berufstätigkeit im entsprechenden Bereich. Gute Kommunikationsfähigkeit, schnelles Erfassen komplexer Sachverhalte und auch die Fähigkeit, vor Menschen zu sprechen, sollten vorhanden sein. Reisetätigkeit in ganz Mecklenburg-Vorpommern ist bei der Unfallkasse MV notwendig.
Unsere Aufsichtspersonen führen je nach ihrem Tätigkeitsbereich verschiedene Seminare durch.

Die vielseitige und interessante Tätigkeit von Aufsichtspersonen beschreiben die Kolleginnen und Kollegen der  VBG in einer Broschüre (PDF, 1.078 kB).

Interesse an einer Tätigkeit als Aufsichtsperson oder als Aufsichtsperson im Vorbereitungsdienst?

Aktuell suchen wir Verstärkung und freuen uns auf Ihre Bewerbung. 

 

 

 

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Kontakt und Info

Unfallkasse 
Mecklenburg-Vorpommern
Postfach 11 02 32
19002 Schwerin
Wismarsche Str. 199
19053 Schwerin

Telefon:  0385 / 51 81 - 0
Fax: 0385 / 51 81 - 111
IK-Nummer:  121390015
Betriebs-Nr.:  01681222
   
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